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Deutschland macht Musik – spiel mit! Bundesweiter Aktionstag am Samstag, 16. Juni 2018, mit Angelo Kelly, Gregor Meyle, Rolf Zuckowski, Helmut Zerlett und Tom Gaebel

Ob Klarinette oder Klavier, Schlagzeug oder Synthesizer: Am Samstag, 16. Juni 2018, erklingen im gesamten Bundesgebiet Instrumente aller Art. Denn dann findet wieder der Aktionstag Deutschland macht Musik – spiel mit! statt. Erklärtes Ziel ist es, das aktive Musizieren zu fördern, Lust zu wecken, selbst Musik zu machen und den Zugang zu Instrumenten so leicht wie möglich zu gestalten – getreu dem Motto: „Musik hören kann jeder – Musik machen auch!“

Musikschulen fordern politische und finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die digitale Zukunft

„Musikschulen brauchen politische und finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die digitale Zukunft!“ lautet der Tenor des Hamburger Memorandums, das der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Hauptarbeitstagung und Trägerversammlung in Hamburg verabschiedete. Darin heißt es: „Der Ausbau der digitalen Strukturen in öffentlichen Musikschulen muss schneller und umfassender voranschreiten. Dazu bedürfen die Musikschulen politischer Unterstützung durch alle verantwortlichen Stellen in Bund, Ländern und Kommunen. Hierbei dürfen die Kommunen in ihrer Verantwortung für Musikschulen nicht allein gelassen werden.“ Digitalpakte von Bund und Ländern und die entsprechenden Förderprogramme müssten dabei „auch dem Ausbau digitaler Strukturen, Prozesse und Ressourcen in Musikschulen zugutekommen“. Die Trägerversammlung des VdM in Hamburg fordert daher von Bund, Ländern und Kommunen „eine bedarfsgerechte, abgestimmte Unterstützung für die digitale Entwicklung von Musikschulen und eine Bereitstellung von Ressourcen dazu in angemessenem Umfang.“

Heker: Die Politik darf es nicht länger zulassen, dass Online-Plattformen mit urheberrechtlich geschützten Inhalten Milliarden verdienen, während die eigentlichen Urheber dieser Leistung leer oder deutlich unter Wert ausgehen

Zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April erklärte Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA: „Kreative Inhalte haben einen Doppelcharakter: Sie sind Kulturgut und zugleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im Internet wird mit den Leistungen von Künstlern und Kreativen sehr viel Geld verdient. Doch leider kommt davon oftmals gar nichts oder nur viel zu wenig bei den Musikschaffenden an. Die Politik darf es nicht länger zulassen, dass Online-Plattformen mit urheberrechtlich geschützten Inhalten Milliarden verdienen, während die eigentlichen Urheber dieser Leistung leer oder deutlich unter Wert ausgehen.“

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